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Fazit

Unser Corporate Benchmark beleuchtet die wichtigsten Aspekte der Unternehmensstartseite sowie der Subseiten aus den Bereichen CSR, HR und MR. In unserer Analyse hat sich erneut gezeigt, dass die meisten Unternehmen bisher kaum Synergien nutzen und so auch keine durchgehend einheitliche Kommunikationskultur etabliert haben.

Kommunikationsverantwortliche stehen hier in einem Spannungsfeld aus drei wesentlichen Herausforderungen: Sie müssen auf der Startseite eine übergeordnete Ansprache finden, zielgruppenspezifischen, aber auf den Gesamtkontext bezogenen Content auf den Unterseiten bereitstellen und dabei zahllose technische Möglichkeiten einbeziehen, die immer unüberschaubarer werden.

 

Was heißt das nun für die einzelnen Bereiche unseres Benchmarks?

Während Storytelling seit Jahren in aller Munde ist und zu den wichtigsten Maßnahmen in der externen Kommunikation gehört, ist es noch längst nicht bei allen Unternehmen Standard. Auch bei denjenigen, die bereits Unternehmensgeschichten erzählen, fehlt oft noch eine klare Strategie dahinter. Diese ist jedoch essentiell wichtig, um die jeweiligen Zielgruppen einerseits individuell anzusprechen, ihnen Orientierung zu geben und gleichzeitig die Identität des Unternehmens bereichsübergreifend zu vermitteln. Zentraler Aspekt dabei: Leser sollen die Inhalte gerne konsumieren und sich möglichst lange daran erinnern. Dafür ist es notwendig, Nutzen und Mehrwert für die Leser in den Vordergrund zu stellen, den Content an ihren Interessen auszurichten und ihn schließlich genauso unterhaltsam wie informativ in Szene zu setzen.

Auch die technischen Möglichkeiten schöpfen die meisten Unternehmen bei weitem noch nicht aus. Es fehlt oft an einer klaren technischen Infrastruktur, die für eine optimale Performance und bessere Dialogmöglichkeiten sorgt. Besonders bei den Ladezeiten der Mobilseiten offenbaren einige Unternehmen nicht zu unterschätzende Schwächen. Kommunikationscontrolling mittels Analytics oder A/B-Tests wird mangels Konzepts und Ressourcen oftmals gar nicht erst durchgeführt, wodurch viel Verbesserungspotenzial ungenutzt bleibt. Um die neuesten Technologien bestmöglich einzusetzen, braucht es den Schulterschluss zwischen Kommunikations- und IT-Abteilung. So könnte z.B. eine Technologiestandardisierung nicht zuletzt das Controlling vereinfachen.

 

Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für die Kommunikation der Zukunft?

Die Arbeit in der Unternehmenskommunikation wird durch die Digitalisierung und Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten zukünftig noch komplexer. Sie fordert von den Verantwortlichen bereits jetzt eine so visionäre Medienkompetenz, die sie allein kaum leisten können. Multiplattform-Lösungen können die komplexen Aufgaben zwar auf mehrere Abteilungen schultern, müssen aber von vornherein strategisch geplant werden, um das große Ganze – die Corporate Website – nicht aus den Augen zu verlieren. Statt kurzfristig zu denken und sich weiterhin auf die operative Erreichung von einzelnen Zielen zu konzentrieren, müssen Kommunikationsverantwortliche zukünftig ganzheitliche Strategien fahren. Das heißt, sie brauchen organisationsübergreifende sowie externe Fachkompetenz, um die Komplexität aufzubrechen und die Arbeit für alle Beteiligten zu vereinfachen. Anders gesagt: weg vom Einzelkämpfer-Dasein, hin zur ganzheitlichen, interdisziplinären und strategisch geplanten Unternehmenskommunikation – und das weiterhin unter der Federführung der Kommunikationsverantwortlichen. Nur so kann die Corporate Website zur einheitlichen digitalen Schaltzentrale werden, sämtliche Potenziale integrierter Kommunikation ausschöpfen und Nutzern sowohl eine gute Übersicht als auch einen echten Mehrwert bieten.

Es bleibt also weiterhin spannend zu beobachten, wie sich Unternehmen den aktuellen und kommenden Herausforderungen stellen und welche Möglichkeiten sie nutzen, um der wachsenden Komplexität in der digitalen Unternehmenskommunikation Rechnung zu tragen.

Sie stehen vor diesen Herausforderungen und planen bereits eine umfassende und ganzheitliche Kommunikationsstrategie? Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne mit unserem Know-how.

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