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Dialog & Interaktion

Dialogorientierung gehört zu den wesentlichen Herausforderungen der heutigen Unternehmenskommunikation. Die Zielgruppen aller Website-Bereiche verlangen präzise und schnelle Antworten und nutzen für ihre Anfragen vorwiegend Social Media. Wer sich dort dialogbereit und offen zeigt, hat in kommunikativer Hinsicht klare Wettbewerbsvorteile, denn dieser Aspekt weist fachbereichsübergreifend weiterhin die stärksten Defizite auf.

 

Corporate Blogs stagnieren, Social Media weiterhin im Aufwind

Der Anteil der Corporate Blogs bleibt im Vorjahresvergleich unverändert. Weiterhin setzen rund 27 % auf dieses Format, um ihre vielfältigen Themen nach außen zu tragen. Diese Stagnation dürfte u.a. auf die sozialen Medien zurückzuführen sein, in denen dieselben Inhalte in kleineren Häppchen serviert werden und aufgrund des Mediums an sich generell mehr Menschen erreichen.

Dennoch sollte ein Corporate Blog als Content-Basis und Plattform für Corporate Blogger nicht unterschätzt werden, egal für welchen Fachbereich. Denn wo, wenn nicht hier, kommen ähnlich viele Menschen zu Wort, die so essenziell für eine authentische, transparente und Identifikation schaffende Kommunikation sind?

Best Practices Corporate Blog und Corporate Blogger

  • Best Practices Corporate Blog und Corporate Blogger2

    Bei ABB finden Website-Besucher viele bunte Themen rund um die Arbeitswelt des Energie- und Automatisierungstechnikkonzerns.

  • Best Practices Corporate Blog und Corporate Blogger1

    ZF Friedrichshafen setzt in der Kommunikation auf Persönlichkeit und Authentizität und bietet Corporate Bloggern eine Plattform im Unternehmensblog.

Beim Vorjahresvergleich der genutzten Social-Media-Plattformen fällt auf, dass zwar jede einzelne ein Wachstum aufweist, aber dass sich dieses je nach Kanal erheblich unterscheidet. Instagram liegt bei Großunternehmen mit 16 % Zuwachs überraschenderweise noch hinter Facebook (18 %), obwohl die jüngere Bild- und Videoplattform ein weltweit deutlich höheres Nutzerwachstum aufweist. Ein Hinweis also, dass Unternehmen hier nicht auf Höhe der Nutzertrends agieren und entsprechende Analysen keinen Weg in die Kommunikationsabteilungen zu finden scheinen.

Auf Business-Netzwerke hingegen verzichtet heute kein Unternehmen mehr: Alle untersuchten Konzerne sind sowohl auf Xing als auch auf LinkedIn vertreten.

Vorjahresvergleich Social Media

Während Facebook, Instagram, Twitter und YouTube beim Großteil der Unternehmen verfügbar sind, fristet Snapchat in der Unternehmenskommunikation weiterhin ein Schattendasein.

 

Direct Messenger, Chats und Chatbots weiterhin so gut wie ungenutzt

Bereichsübergreifend spielen Direct Messenger ebenfalls keine Rolle in der digitalen Kommunikation. Nutzer sind weiterhin auf die klassische Kontaktaufnahme angewiesen, wenn sie sich mit Fragen oder anderen Anliegen an die Unternehmen wenden wollen. Doch auch hier ist von Dialogorientierung wenig zu spüren: Lediglich 27 % bieten auf der Corporate Website einen direkten Ansprechpartner per E-Mail, Kontaktformular oder Telefon an – das ist in Anbetracht fehlender Alternativen ohne Zweifel zu wenig.

Und auch Chats oder Chatbots bleiben auf Unternehmensseiten sowie auf den Fachbereichsseiten eine Seltenheit (durchschnittlich 3 % bereichsübergreifend). Warum die digitalen Helfer bislang fast ausschließlich im Marketing und Kundenservice eingesetzt werden, aber in der Kommunikation immer noch keine Rolle spielen? Diese Frage haben wir uns auch gestellt. Der chronische Ressourcenmangel in den Kommunikationsabteilungen dürfte einer der Gründe sein, aber auch eine vielerorts zu beobachtende abwartende Haltung gegenüber technischen Neuerungen könnte entscheidend mit hineinspielen.

Best Practices Kontakt und Chat

  • Best Practices Kontakt und Chat2

    ZF Friedrichshafen gehört zu den Vorreitern in Sachen Dialogorientierung und bietet Nutzern einen Chat für ihre Fragen.

  • Best Practices Kontakt und Chat1

    ABB bietet Nutzern ein Contact Center sowie eine Weiterleitung zu Kontaktformularen für einzelne Produktgruppen, Presse oder Vertriebspartner.

 

Dialog & Interaktion insgesamt

Stellt man bei Dialog & Interaktion die einzelnen Bereiche einander gegenüber, schneidet erneut CSR mit 19 % an erfüllten Kriterien am schlechtesten ab. Gerade hier, wo Menschen konkrete und teils existenzielle Fragen stellen und zudem größtmögliche Transparenz und Offenheit gefragt sind, herrscht der stärkste Ausbaubedarf. Aber auch der Karrierebereich darf mit nur 37 % an erfüllten Kriterien deutlich zulegen.

Bereichsvergleich Dialog & Interaktion

Der Unternehmensbereich schneidet in der Kategorie Dialog & Interaktion am besten ab, CSR-Bereiche müssen kräftig nachlegen.

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