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Einleitung

Corona, Corona, Corona – und sonst? Die Pandemie ist das allesbeherrschende Thema im Jahr 2020, nicht nur deutschland-, sondern weltweit. Die Corona-Krise lässt uns schnell vergessen, welche anderen Dinge uns in den letzten Monaten beschäftigt haben. Umweltkatastrophen weltweit, wie etwa die Brände in Australien, Brasilien und Kalifornien sowie zahlreiche Wirbelstürme im Atlantik zeigen: Wir befinden uns mittendrin im Klimawandel. Durch die Pandemie wurden aber auch menschenunwürdige Bedingungen in Schlachtereien und Erntebetrieben aufgedeckt. Diese Missstände spielen also nicht nur auf den WM-Baustellen im fernen Katar eine Rolle, sondern sie passieren direkt vor unserer Haustür.

Zudem engagiert sich die Gesellschaft in den letzten Jahren wieder stärker für politische Themen. Das haben die Bewegungen Fridays for Future und Black lives matter genauso gezeigt, wie die höchste Wahlbeteiligung in den USA seit 120 Jahren1.

 

Corona-Krise als Gamechanger

Die größte Herausforderung für Unternehmen stellt in diesem Jahr zweifelsohne die Corona-Pandemie dar. Alle Konzerne waren und sind davon betroffen, wodurch sie nicht nur in ihren Prozessen, sondern auch in der internen und externen Kommunikation damit umgehen müssen. Hier sind entsprechend neue Wege und Formate notwendig, um die Zielgruppen zu erreichen. Unser Corporate Benchmark 2020 legt den Fokus insbesondere auf die digitale Kommunikation via Website und Social Media.

 

Repolitisierung der Gesellschaft

Wie gehen Unternehmen mit gesellschaftspolitischen Fragen um? Äußern sich Konzerne überhaupt dazu? Ist hier eine Social-Media-Strategie erkennbar? Insbesondere durch das Erstarken politischer Randgruppen sowie die allgemeine Diskussion um gesellschaftlich relevante Themen wird die Forderung nach einer Stellungnahme und Haltung seitens der Unternehmen lauter. Aus unserer Sicht werden Unternehmen mit klarer Positionierung zukünftig einen weit größeren Zuspruch erhalten als diejenigen, die sich diesen Themen entziehen und dadurch einen faden Beigeschmack hinterlassen.

 

Nachhaltigkeit bekommt politische Relevanz

Nachhaltigkeit beschäftigt inzwischen jedes Unternehmen. Das beginnt im Kleinen, wie dem Sparen von Papier, über die Evaluation verzichtbarer Dienstreisen bis hin zu Emissionseinsparungen. Im April 2020 befürwortete Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem 11. Petersberger Klimadialog2 ein ehrgeiziges Klimaziel, nach dem die Emissionen bis 2030 um 50-55 %, statt der bisher anvisierten 40 %, eingespart werden sollen. Das ist eine ambitionierte Vorgabe, bei der nicht nur Deutschland gefragt ist. Hier bedarf es einer weltweiten Strategie.

Insbesondere die Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß müssen zwingend an einem Strang ziehen. Das gilt sowohl für kleinere Betriebe, die nur im eigenen Land operieren, aber auch umso mehr für international tätige Firmen. Unternehmen sind daher einerseits gefordert, sich klar gegen den Klimawandel zu positionieren und andererseits diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Die entsprechenden Maßnahmen sollten wiederum transparent kommuniziert werden, um Messbarkeit und Vergleiche zu ermöglichen.

Wie gut gelingt es den Verantwortlichen, all diese Inhalte kommunikativ zu transportieren? Unser Corporate Benchmark liefert Antworten für den allgemeinen Unternehmensbereich und vergleicht die Ergebnisse mit den Fachbereichen Corporate Social Responsibility (CSR), Media Relations (MR) sowie Human Resources (HR) , die wir bereits in unseren Einzel-Benchmarks vorgestellt haben.

 

HR, MR, CSR: Integriert oder Microsite?

Ein technisches Detail, das wir in unserer Erhebung ausgewertet haben, sind die Instanzen der Fachbereichsseiten. Wir haben uns angesehen, ob Karriereseiten, Presseportal und CSR-Bereich ein Bestandteil der Corporate Website sind oder ob sie auf separaten Plattformen gelauncht wurden. Bei den meisten Unternehmen sind diese Seiten in die Corporate Website integriert, auf separate Instanzen setzen die wenigsten.

 

HR, MR und CSR als Bestandteil der Corporate Website

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